Scan nach OCR unschärfer als ohne OCR: Muss das so sein?

ich habe hier ein Parkticket eingescannt, einmal mit OCR und einmal ohne OCR, ansonsten mit den gleichen Einstellungen (Farbe, 200 dpi). Die OCR-Version ist leicht unschärfer während die Version ohne OCR gestochen scharf ausfällt. Ist das eine logische Konsequenz der OCR und dem Textlayer oder ist es möglich, dass auch die OCR Version so scharf wird wie die ohne OCR?

Das ist leider eine Unart von DT3.
Du kannst es abmildern/verhindern wenn Du unter Einstellungen - OCR - PDF komprimieren den Haken entfernst.

Verwenden Sie einen Intel- oder M1/M2-Mac? Eventuell ist es dieses Problem:

Intel, MacMini 2018, aktuellstes Betriebssystem.

Das entspricht zumindest meine Erfahrung.

Nur bei DT oder auch bei anderen Scan-OCR-Kombis?

Ne, auch sonst; OCR scheint die Datei nicht einfach nur um eine (ja unsichtbare) Textlayer zu ergänzen, sondern die graphische Darstellung nochmal zu rendern. Warum das so sein muss ist mir unbekannt (in meiner Naivität hätte ich erwartet, dass der Datei einfach nur eine Textlayer hinterlegt wird; vermutlich ist es komplizierter als das).

OCR braucht ein Bild. PDF ist aber keins, sondern nur eine Beschreibung, wo was auf Papier erscheinen soll.
Damit OCR stattfinden kann, muss die Software also erstmal das PDF interpretieren und daraus ein Bild erzeugen. Das macht sie vermutlich unter Annahme einer nicht allzu hohen Auflösung, um Platz und Zeit zu sparen => unscharf. Bzw. weniger scharf als das Resultat des Scanners.

Ohne Schärfeverlust könnte es funktionieren, wenn man zb zu TIFF scannt und das mit OCR behandelt.

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