Sicherheit der synchronisierten Datenbanken

Angesichts der Möglichkeit, dass über Dropbox synchronisierte Daten potentiell von Dritten (NSA) gelesen werden können, stellt sich die Frage, ob bzw. wie auf diese Weise synchronisierte DevonThink-Datenbanken gegen derartige Zugriffe abgesichert werden können.

Im Augenblick unterstützt die Synchronisierung noch keine Verschlüsselung, die einzige Alternative wäre daher, über eigene WebDAV-Server oder über direkte Verbindungen zu synchronisieren.

Ich stehe momentan vor der gleichen Frage. Eine Lösung könnte die Nutzung von “Boxcryptor” sein. Ausgewählte oder alle Daten in der Dropbox können mithilfe von Boxcryptor verschlüsselt werden.

Kann die Dropbox-Synchronisation von Devonthink gemeinsam mit Boxcryptor eingesetzt werden? Als Synclaufwerk müsste ggf. einfach nur das Boxcryptor-Laufwerk statt der Dropbox angegeben werden. Nach meinem Verständnis wird das Boxcryptor-Laufwerk über die Dropbox genauso synchronisiert, wie der Dropbox-Ordner selbst. Also müsste das doch gehen, oder?

Schwierigkeiten könnten jedoch bei der Synchronisation mit iOS-Devices auftreten. Aber momentan ist für Mobilgeräte sowieso noch keine Synchronisation via Dropbox möglich.

Nein, das geht vermutlich nicht, da DEVONthink direkt auf die Dropbox-Schnittstellen zugreift.

Schade, denn ohne Datenbankverschlüsselung kann ich die Dropbox-Synchronisation nicht nutzen. Ich bin gewöhnlich ein Fan von Cloud-Diensten und stilisiere den Datenschutz in vielen Bereichen nicht hoch, aber bei einer Dokumentdatenbank, die wirklich alles von Rang und Namen enthält, bin ich doch eigen. Das die Datenbank vom Geheimdienst geknackt wird, sehe ich dabei noch als harmlos an. Da gibt es ganz andere Kräfte im WWW die mir Sorgen machen.

Also bitte liebe Entwickler: Schafft eine Möglichkeit zur Datenbankverschlüsselung.

Vielen Dank für die Antwort! Das “noch keine Verschlüsselung” lässt ja hoffen. Die Synchronisation über Dropbox werde ich nun erst einmal wieder deaktivieren.