Devonthink vs Alternative

Es wurde schon mehrfach gesagt, dass Du weder iCloud noch Dropbox benutzen musst, sondern Bonjour verwenden kannst.

Wozu denn nun? Der Server “synct” nicht. Der Server served. Du brauchst doch nicht Server und Pro auf Endgeräten. Das ergibt in meinen Augen gar keinen Sinn.

Server: Alle greifen via Browser auf denselben Datenbestand zu. Niemand synchronisiert irgendwas. Es sei denn, ich habe den Sinn eines Servers nicht verstanden. 499 USD für die Lizenz, keine Kosten für die Endgeräte.

Pro Edition: Eine Lizenz für die ersten beiden Macs, je eine (billigere) für jeden folgenden Mac. Plus eine Lizenz für jeweils fünf i*OS-Geräte. 199 USD für die erste 2-Platz-Lizenz, 99 USD für jeden weiteren Rechner. Plus jeweils xx EUR für jeweils fünf Mobilgeräte (den Preis zeigt mir der Apple-Store nicht an, weil ich die Software schon installiert habe).

D.h. mit DT Pro für fünf Macs kommst du auf etwa denselben Preis wie für einen Server.
Server heißt, du kannst auch mit Nicht-Apple-Hardware mit DT arbeiten. Das geht bei DT Pro nicht. Brauchst Du das?

Es gibt keine Pro-Edition für iPadOS, nur DT To Go.

Was soll denn die “eigene Cloud” eines Mac oder iOS-Geräts sein? Meinst Du vielleicht iCloud Drive? Dann: Nein. Bei DT Pro hat jedes Gerät eine lokale Kopie der Datenbanken, die darauf benutzbar sein sollen. Das müssen nicht überall dieselben sein.

Syncen ist nicht mit einem Gerät, sondern immer alle mit allen. Jedes ist ständig auf demselben Stand. Das ist das Prinzip von Sync. Und du brauchst dafür keinen Server, Bonjour reicht. Ach ja, das wurde ja schon x-mal gesagt.

Ich nicht. Numbers kostet nix und ist bereits installiert, in der Regel.

Gerne.

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Ich weiß, dass es kein Abo ist, aber will man stets auf der aktuellen Version sein, so ist es ein quasi-Abo.

Zum Server: nach meinem Verständnis dient der Server hier dazu, dass man über ein Webinterface zugreifen kann und nicht auf Apple-Geräte angewiesen ist. Dabei bietet er wohl weniger Funktionen als die Pro-Edition. Und ja, ein Server hält im Allgemeinen die Datenbank vor, für alle zwecks Sync.

Dachte, sobald ich auch Apple-Geräte einsetzen möchte und auch einen Server habe, benötige ich Pro- und Serverversion. Pro, um Apple-Geräte nutzen zu können. Server, um per Webinterface mit nicht-Apple-Geräten zugreifen zu können.

Was ich doch will: Apple-Geräte sollen via App auf Daten zugreifen können. Nicht-Apple-Geräte und auch Apple-Geräte sollen (auch) via Web zugreifen können. Und alle sollen sich untereinander syncen können, um auf denselben Datensatz zugreifen zu können. Dazu benötigt es Pro- und Serverversion.

Wollen ist kein Quasi-Müssen.

Nein. Die Server Edition bietet für mehr Geld mehr Funktionen als die die Standard Edition und die Pro Edition, nicht weniger. Synchronisieren kann man damit selbstverständlich auch. Sonst wäre es sinnfrei, die Serveredition mit zwei Arbeitsplatzlizenzen und der Option für weitere anzubieten.

Um zum oben erwähnten Faktor der Zeitersparnis zurückzukommen: Eine Testinstallation hätte Ihnen schon längst viele Fragen konkret beantworten können. Eine Testinstallation mit DT auf einem der vorhandenen Macs, der als Interims-Server dient, einer Testdatenbank und DT auf einem weiteren Mac, um damit den Zugriff sowohl per DEVONthink als auch per Web-Interface auszuprobieren.

Und als letzten Schritt, wenn alles andere gefällt, würde ich ein Abo für DTTG abschließen. Mit monatlicher Zahlungsweise, falls es keine kostenlose Testphase auf den Mobilgeräten gibt – siehe oben: Weil auch ich DTTG installiert habe, zeigt mir der App Store nicht an, ob es die gibt. Wenn nicht, fiele minimal einmalig der Monatspreis an. Angesichts der möglichen Gesamtkosten ein meiner Meinung nach durchaus vertretbarer Betrag vor einer Kaufentscheidung.

Dann können Sie DT mit DTTG und dem Zugriff per Web-Interface vergleichen, dazu gehört beispielsweise auch, ob das Webinterface auf einem kleinen iPhone-Bildschirm überhaupt eine gut nutzbare Option ist.

Und Sie könnten verschiedene Möglichkeiten der Synchronisation ausprobieren.

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Edit: habe übersehen, dass du das schon verlinkt hast

Mit den Angaben zu “Verlängerung”, “Upgrades” und “Update-Zeit hinzukaufen” fand ich die Preisangaben auf der DEVONthink-Website auf den ersten Blick tatsächlich auch etwas verwirrend. Am Ende habe ich es aber so verstanden, dass die Verlängerung lediglich eine Option ist, um sich zukünftige Upgrades zu sichern. Man kann also - wie bei jeder anderen Kauf-Software - einmalig die aktuelle Version erwerben und zeitlich unbegrenzt nutzen. Sollte es mal einen größeren Versionssprung mit neuen Features geben, kann man entscheiden, ob man ein Upgrade auf die neue Version erwirbt oder nicht.

Und genau das ist per definition der Unterschied zu einem Abo, das sich lediglich auf die Nutzung der Software für einen bestimmten Zeitraum beschränkt. Das heißt, beim Abo bezahlt man in jedem Fall zeitlich unbegrenzt einen monatlichen oder jährlichen Festbetrag, um die Software weiter nutzen zu können. Unabhängig davon, ob einen mögliche neue Features interessieren oder nicht. Zahlt man nicht mehr, lässt sich auch die Software nicht mehr nutzen.

Ich hoffe, das DT-Modell richtig verstanden zu haben, denn es war Grundlage meiner Kaufentscheidung. :wink:

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Sie haben das zu 100 % richtig verstanden und sehr gut erklärt.

Ich stelle beim Mac immer wieder mal fest, dass Software den Dienst einstellt, wenn macOS auf die jährliche größere Version gebraucht wird.

Das nutzen die Entwickler gerne mal aus.

Adobe hat da ein Händchen für. Aber DT? Das habe ich in den letzten sechs Jahren nicht erlebt.
Aber mir scheint, dass es ohnehin keine Rolle für deine Überlegungen spielt, was die Kenner der Materie hier sagen.

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