Sync Stores Alternativen

Hallo,

gibt es eigentlich eine Möglichkeit dass man andere Sync-Stores (ähnlich wie Dropbox) genauso wie Dropbox nutzen kann?

https://www.nextcloud.com oder https://owncloud.com/de/

Diese beiden Anbieter bieten einem die Möglichkeit quasi einen eigenen Dropbox-Server zu installieren. Somit könnte man sich selbst (wenn man einen Server hat - so wie ich) die Software installieren, und künftig ohne Speicherlimit einen “Dropbox-Dienst” betreiben.

Über eine Rückmeldung wäre ich glücklich :wink:

NextCloud und ownCloud ermöglichen es Ihnen, WebDAV-Services auszuführen, und ja, auf diese kann über unsere Sync-Engine zugegriffen werden. Wir betreiben intern einen eigenen Cloud WebDAV-Server zur Synchronisierung. Die Installation und Konfiguration des WebDAV geht jedoch über unseren Support hinaus.

(Übersetzt mit https://deepl.com)

1 Like

Moin,
oder Du machst Dir einen eigenen WebDav-Server auf Deiner eigenen - vielleicht- vorhandenen NAS.
Für Details zu dem Thema bist Du bei Steffis Cloud bei Ihr auf der Seite und bei Ihr bestens aufgehoben. Schau mal unterSteffisCloud

BTW: habe keinerlei Geld für die Empfehlung bekommen. Rein subjektive Empfehlung aus eigener Erfahrung!

HG
Rolf

Dankeschön :wink:

Ich kann Dir nur sagen und empfehlen -wenn es Dein Umfeld hergibt - auf einen eigenen WebdavServer umzustellen. Ist zwar tricky, aber mit Hilfe von Steffi wird es gelingen. Ich bin allerbestens zufrieden mit meinem…

Ich spiele mich bereits ein bisschen. Ich habe keine direkte NAS, aber eine Thunderbay4 mit 36TB am Server hängen. Teste gerade ein paar WebDAV Apps aus. Muss leider Mac basiert sein, daher sind da die Apps etwas begrenzt.

Habe noch keine ultimative 100% zufriedenstellende App dazu gefunden, aber die wo ich schon getestet habe, laufen ganz gut, befriedigen mich jedoch noch nicht völlig.

Suche mal nach der Option “Netzlaufwerk unter macOS einrichten”. Ernstzunehmende Hoster sollten alle so etwas bieten und du könntest dann dort einen entsprechenden SyncStore ablegen

Danke Michael, das mit dem Netzlaufwerk ist nicht das Problem, oder doch? Netzlaufwerk - geht nicht direkt, da ich die Thunderbay nicht am Router anschließen kann, also was den direkten zugriff über den Router betrifft.

Aktueller Stand:
Mac mit Thunderbay am Standort 1
Mac Standort 2 mittels VPN (bzw. webadresse) an WebDAV auf Standort 1 verbunden
iPhone und iPad mittels VPN (always on) auf Standort 1 mit IP-Adresse des Mac (192.168.178.xxx) von Standort 1 verbunden (somit habe ich schnellen WLAN Sync am Standort 1, und Internet-Sync im Mobilen betrieb)

Das ist alles ja nicht das Problem. Ich suche nur eine WebDAV Software die vielleicht so etwas hier unterstützen würde: (wenn ich schon am Neuaufbau bin…)

Mehrere User-Accounts - mit unterschiedlichen Share-Foldern

Dieses App https://apps.apple.com/de/app/webdav-server/id1185282799?mt=12 bietet zwar mehrere User-Accounts an, aber die teilen sich alle immer den gleichen Ordner (ich will ja den 1TB Dropbox-Account von mir und meiner Frau auch auflösen und alles über WebDAV machen, sind ja 2x 100 Euro im Jahr für Dropbox, da lohnt sich das dann schon)

Und diese App https://apps.apple.com/de/app/webdavnav-server/id747482894?mt=12 würde zwar noch ein paar weitere, quasi "Unter-"Ordner teilen, aber dafür gibt es nur einen Benutzeraccount dazu.

O.K. - ich dachte du suchst nach einer Dropbox-Alternative, also irgendeinen Netzservice. Du willst aber offensichtlich eine eigene Serverlösung etablieren. Sicherlich machbar, aber ich persönlich schrecke immer etwas davor zurück, denn geht das über die eigenen Routergrenzen hinweg und ist damit immer angreifbar

Da gebe ich Dir schon recht (Thema Sicherheit) Aber ich glaube ich bin da recht sicher aufgehoben.

Die Datenbanken sind verschlüsselt im Sync-Store (je Datenbank ein extra kryptografisches Kennwort), Zugriff erfolgt über VPN-Tunnel mit User/Passwort (ebenfalls kryptografisch), Little-Snitch Firewall ist aktiv. Wenn jetzt einer den Zugang zu dem WebDAV hacken sollte, dann kommt er zwar auf den WebDAV aber die Datenbanken müsste er einzeln hacken, nur eine Datenbank enthält sensible Daten. Die Daten die ich sonst in der Dropbox “sichtbar” liegen habe, naja, die kann er gerne haben - Urlaubsvideos oder irgendwelche Code-Schnipsel oder Textfiles oder auch mal App-Daten die man eh aus dem Web bekommen würde. Daher bin ich da lockerer.

Ich kann ja auch die eine Datenbank mit den sensiblen Daten auf Dropbox vorhalten (ist ja nur 800 MB) und da geht die Free-Version von Dropbox dann genauso gut.

Ich verwalte halt über DevonThink alles, was ich früher immer auf einer externen Festplatte mitgeschliffen habe. Büro und zu Hause. Irgendwann hab ich das in DT und auf die Dropbox geworfen, weil es mir zu blöd wurde, dafür zahle ich für mich und für meine Frau jeweils (glaube) 99 Euro pro Jahr für 1TB in Dropbox, das kann ich mir dann sparen.