Zu Gast bei Kernel und Kernobst (German only)

Ende Juli war ich beim Podcast Kernel und Kernobst von Farid, Christoph und Gordon zu Gast. Die drei waren neugierig darauf, aus erster Hand zu hören, wie man mit DEVONthink und DEVONthink To Go Dokumente verwalten kann, was es gegenüber einer einfachen Ordnerstruktur im Finders so besonders macht und ab wann es überhaupt sinnvoll ist, es zu benutzen. Zudem haben wir darüber gesprochen, wie DEVONthink vor fast fünfundzwanzig Jahren aus unserer eigenen Engine für maschinelles Lernen entstanden ist — die nach wie vor das grundlegende technische Fundament von DEVONthink auf dem Mac ist — und wie wir unsere Apps seitdem weiterentwickelt haben.

Falls Sie Zeit und Lust haben, können Sie sich die Folge Ein kleiner DEVONthink Deep Dive bei Apple Podcasts oder mit jedem Podcast-Player Ihrer Wahl anhören.

Vielen Dank noch einmal an Farid, Christoph und Gordon für die nette Einladung und das angenehme Gespräch :folded_hands:

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Danke fürs Teilen! Ich höre es mir mal gerne an

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Eine tolle, sehr interessante und aufschlussreiche Podcast Folge! Nach der Stunde wurde mir erneut bewusst, dass ich all die umfangreichen Möglichkeiten von DT vermutlich nur zu 10-20% nutze. Dennoch, ich liebe diese Anwendung und nutze sie bereits seit einigen Jahren. Einige spannende neue Anregungen für den zukünftigen Einsatz von DT habe ich durchaus aus der Podcast Folge ziehen können.

Bei der Frage nach verfügbaren Dokumentationen, hätte man u.U. noch auf das umfangreiche, wenn auch kostenpflichte, eBook von Michael Malzahn hinweisen können. Hierüber konnte ich mir viel Wissen aneignen.

lg

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Mir geht es genauso. Sehr interessante Sendung. Viele mir noch unbekannte Informationen vor allem zu den Anfängen von DT. Ich möchte auf DT nicht mehr verzichten, bin aber ebenso wie giorgino überzeugt, nur an der Oberfläche der Leistungsfähigkeit zu kratzen. Und den Support darf man nicht vergessen zu erwähnen. Immer da, immer schnell, gefühlt 7/24/365, immer bestrebt, schnell zu helfen. Hut ab.

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Ihre Ermutigung und Ihr großzügiges Lob werden sehr geschätzt! :heart:

(Übersetzt mit claude-haiku)

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Ich bin sicher, Eric hat das gut gemacht. Sein Gesprächspartner eher nicht.

Die ersten Sekunden des Podcasts: “Schon vor neuen Jahren … das Thema einfach mal vor die Brust genommen haben. Es ist jetzt einige Zeit den Rhein runtergeflossen …”

Danke, ich bin dann mal weg. Wenn der Rhein durch die Zeit in die Brust fliesst … oder ähnlich, muss ich etwas anders machen.

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Seien wir moderat bei der Bewertung — Farid und seine beiden Freunde machen das nicht beruflich, in ihrer Freizeit, unentgeltlich und rein aus Spaß am Podcasten. Und, nur so ein Gedanke, ganz vielleicht tut uns ja in diesen hyperprofessionellen Zeiten ein klein wenig entspannte Unprofessionalität ab und ab ganz gut :slightly_smiling_face:

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Ich bin mir sicher, dass Michael Malzahns Arbeitsbuch genannt wurde. Werde aber jetzt nicht die passende Stelle raussuchen, um das zu belegen.

Was allerdings fehlte, evtl. wegen Kosten, nur Englisch verfügbar sind die Field Guides von MacSparky.

Das stimmt, die hatte ich nicht erwähnt, und auch nicht die Videos von ScreenCastOnline. Vor allem aber weil es auch sie nur in englischer Sprache gibt.

Ja, das habe ich genannt. Michael Malzahn hat auch über die Episode etwas in seinem Blog geschrieben:

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Das muss/möchte ich mich entschuldigen. Der Hinweis ging wohl bei mir unter. Was die Moderatoren anbelangt, muss ich sagen, dass ich das nicht so schlecht fand. Zumal ich denke, wenn jemand hobbymassig und unentgeldlich bereits über so viele Jahre eine solche Platform anbietet, sollte man nicht gleichzeitig eine absolute Perfektion und Professionalität erwarten.

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Danke Eric für den Hinweis! Sehr nett zu hören! Mir wurde klar dass ich fast vom Anfang an dabei war. Und gerade habe ich mir eine Dreijährige Verlängerung besorgt.

Überrascht hat mir, dass ihr nur zu acht seid! Eine bemerkenswerte Leistung!:+1::folded_hands:

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Danke :folded_hands:t2:

Hier gibt es sogar kleine Avatare von uns (zufällige Reihenfolge):

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Hej Eric, obwohl ich DT jetzt länger als ein Jahr nutze, viel probiere und mitunter auch Manuals lese bin ich nach 45 Minuten des Podcasts jetzt erst einmal geflasht. Du musst unbedingt mehr von diesen Podcasts machen - ein paar Sachen habe ich parallel ausprobiert und war überrascht - positiv.

Den Podcast habe ich über das Browser-Plugin mal eben in die Inbox der lokalen DB geballert, man weiß ja nie im Zeitalter von morphenden Mails und Abo-Websites, die auf einmal verleugnen, dass das Abo automatisch ausläuft…

Zu meinem Background: Ich bin seit dem 01.08. im Ruhestand. Ein Impact im Leben war, dass meine Firma mir einen Macintosh II ci mit einer Grafikkarte für 15.000,- DM (nur die Karte) zur Verfügung stellte. Da war es geschehen um mich. (Der einzige wirkliche Hammer, den die Kids aus Redmond jemals veröffentlicht haben, war das Briefmarken-Video mit Edie Brickell). Hab ich eben runtergerüsselt mit DT, was man hat, das hat man. Jeden Tag was Neues: In der Adresszeile sehe ich nicht mehr den Get-String mit URL unter Firefox mit Google (sonst hätte ich den gepostet) - einfach nach “windows 3.1 und edie brickell” suchen. Übrigens ist der Sound erheblich besser und Edie noch … toller. Ist halt New York und nicht Miami.

Über die Jahrzehnte habe ich aus Budgetgründen nur einmal einen neuen Mac gekauft, den Mirrored Doors mit zwei G4s von IBM. Heute habe ich sehr preiswerte MacMini M4 und MacBook Air M4.

Ich bin mit IBM groß geworden (Mainframe, MVS, TSO, SAS). Das Herumgehampel mit Excel war dann Kulturschock. (Never use a template of a stranger). Ist im Job natürlich zeitsparend, weil niemand irgend etwas nachvollziehen kann oder will.

So um 1990 dachte ich: Hmm, könnte sein, dass Du umschulen musst, das lässt sich alles dauerhaft automatisieren. War wohl nix - bis zuletzt habe ich in COBOL (ABAP) herumgemanscht.

Natürlich gab es Sternstunden - X.400, Appletalk, Token Ring, Ethernet, der Index von Lotus Notes, den ich im aktuellen Firmen-Outlook nie in der Qualität wiedergefunden habe. Naja, ich habe den Notes-Server administriert.

Und der ultimative “Charme” von IBM, SAS und Oracle. You want it, you’ll get it.

Der Preis von DT war Peanuts, mein Vertrauen startete bei 0. In meinem Alter darf man sich nicht mehr über alles aufregen und die Gebrauchtwagenhändler in D und UK sind aus meiner Sicht längst (oder immer schon) seriöser als die Software-Branche. Also erstmal Hosenträger und Gürtel mit Time Machine I und II und dann der Belastungstest.

  • DT hält sich angenehm im Hintergrund, blockiert nichts im Vordergrund
  • DT zeigt immer das Log, keine Herumkramerei
  • DT findet alles wieder
  • DT ist Allesfresser
  • DT macht keine … Bluescreens
  • DT repariert selbstständig - SAS-Platten melden sich gerne arrogant ab.
  • DT macht Snapshots UND Webarchive von Versteigerungen oder Angeboten
  • DT übernimmt sinnvoll Bezeichnungen und macht oft eine Vorschau auf.
  • DT startet selbstständig, wenn es nicht läuft und man das Kontextmenu verwendet
  • DT läuft tatsächlich “out-of-the-box” ohne Konfigurationsorgie.

Im Podcast möchte ich ohne bösen Willen einen Satz des Moderators zitieren - war halt nicht abgelesen und er war sehr neutral (…naiv): “Wenn man NOCH einen Mac zu Hause stehen hat,…”

Also “stehen” tun bei mir nur ein paar Haufen mit der c’t vom Heise Verlag. Ich wollte immer mal nachzählen, wie viele Seiten dem microschrott gewidmet werden - es dürften mehr als 200 pro Jahr sein.

Als Wirtschaftsinformatiker betrachte ich immer auch die “hidden private costs” und falls ich in die “Private Supporter”-Falle trete, verschenke ich lieber ein MacBook oder einen MacMini als ein Wochenende an einem totgeklickten Windows-Rechner mit “Ich hab nix gemacht”-Syndrom zu vergeuden. Ups.

Achso: Ich gucke kein “private TV” mit hirnlos verstümmelten Spielfilmen. Ich saug halt alles, was irgendwann in den Mediatheken der ÖRs zu haben ist. Meine Synologies habe ich entkernt (wegen der ziemlich frechen Firmenpolitik) und durch Rackbleche aus China ersetzt. 5x6 HD, SAS und SATA. SAS als Master, SATA zum Zappen.

DT rüsselt den ganzen Kram durch und ich weiß dann, welche Platte ich anstöpseln muss für eine bestimmte Sendung oder einen bestimmten Film - oder was ich schon habe in meiner Sammlung und was nicht mehr einsortiert werden muss.

Warum SAS ? Die Dinger bis ca. 6TB werden derzeit in großen Mengen auf den Gebrauchtmarkt geworfen und selbst ein Kauf in UK lohnt sich. Sie sind i.d.R. kerngesund und werden ersetzt, weil sie schnell sind und daher heiß werden - und echte Stromfresser sind. Genau richtig für einen Master Record…

Die Logik ist bei meiner Sammlung: SAS nach Dateigröße, SATA nach Anfangsbuchstabe und/oder Themenbereich.

Es wundert mich nur, dass Ihr so viele seid bei DT. SAP ist mit 3 Leuten gestartet. Das war ein Scherz.

So, jetzt noch einmal Edie Brickell…

Viele Grüße

Dieter

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