Hej Eric, obwohl ich DT jetzt länger als ein Jahr nutze, viel probiere und mitunter auch Manuals lese bin ich nach 45 Minuten des Podcasts jetzt erst einmal geflasht. Du musst unbedingt mehr von diesen Podcasts machen - ein paar Sachen habe ich parallel ausprobiert und war überrascht - positiv.
Den Podcast habe ich über das Browser-Plugin mal eben in die Inbox der lokalen DB geballert, man weiß ja nie im Zeitalter von morphenden Mails und Abo-Websites, die auf einmal verleugnen, dass das Abo automatisch ausläuft…
Zu meinem Background: Ich bin seit dem 01.08. im Ruhestand. Ein Impact im Leben war, dass meine Firma mir einen Macintosh II ci mit einer Grafikkarte für 15.000,- DM (nur die Karte) zur Verfügung stellte. Da war es geschehen um mich. (Der einzige wirkliche Hammer, den die Kids aus Redmond jemals veröffentlicht haben, war das Briefmarken-Video mit Edie Brickell). Hab ich eben runtergerüsselt mit DT, was man hat, das hat man. Jeden Tag was Neues: In der Adresszeile sehe ich nicht mehr den Get-String mit URL unter Firefox mit Google (sonst hätte ich den gepostet) - einfach nach “windows 3.1 und edie brickell” suchen. Übrigens ist der Sound erheblich besser und Edie noch … toller. Ist halt New York und nicht Miami.
Über die Jahrzehnte habe ich aus Budgetgründen nur einmal einen neuen Mac gekauft, den Mirrored Doors mit zwei G4s von IBM. Heute habe ich sehr preiswerte MacMini M4 und MacBook Air M4.
Ich bin mit IBM groß geworden (Mainframe, MVS, TSO, SAS). Das Herumgehampel mit Excel war dann Kulturschock. (Never use a template of a stranger). Ist im Job natürlich zeitsparend, weil niemand irgend etwas nachvollziehen kann oder will.
So um 1990 dachte ich: Hmm, könnte sein, dass Du umschulen musst, das lässt sich alles dauerhaft automatisieren. War wohl nix - bis zuletzt habe ich in COBOL (ABAP) herumgemanscht.
Natürlich gab es Sternstunden - X.400, Appletalk, Token Ring, Ethernet, der Index von Lotus Notes, den ich im aktuellen Firmen-Outlook nie in der Qualität wiedergefunden habe. Naja, ich habe den Notes-Server administriert.
Und der ultimative “Charme” von IBM, SAS und Oracle. You want it, you’ll get it.
Der Preis von DT war Peanuts, mein Vertrauen startete bei 0. In meinem Alter darf man sich nicht mehr über alles aufregen und die Gebrauchtwagenhändler in D und UK sind aus meiner Sicht längst (oder immer schon) seriöser als die Software-Branche. Also erstmal Hosenträger und Gürtel mit Time Machine I und II und dann der Belastungstest.
- DT hält sich angenehm im Hintergrund, blockiert nichts im Vordergrund
- DT zeigt immer das Log, keine Herumkramerei
- DT findet alles wieder
- DT ist Allesfresser
- DT macht keine … Bluescreens
- DT repariert selbstständig - SAS-Platten melden sich gerne arrogant ab.
- DT macht Snapshots UND Webarchive von Versteigerungen oder Angeboten
- DT übernimmt sinnvoll Bezeichnungen und macht oft eine Vorschau auf.
- DT startet selbstständig, wenn es nicht läuft und man das Kontextmenu verwendet
- DT läuft tatsächlich “out-of-the-box” ohne Konfigurationsorgie.
Im Podcast möchte ich ohne bösen Willen einen Satz des Moderators zitieren - war halt nicht abgelesen und er war sehr neutral (…naiv): “Wenn man NOCH einen Mac zu Hause stehen hat,…”
Also “stehen” tun bei mir nur ein paar Haufen mit der c’t vom Heise Verlag. Ich wollte immer mal nachzählen, wie viele Seiten dem microschrott gewidmet werden - es dürften mehr als 200 pro Jahr sein.
Als Wirtschaftsinformatiker betrachte ich immer auch die “hidden private costs” und falls ich in die “Private Supporter”-Falle trete, verschenke ich lieber ein MacBook oder einen MacMini als ein Wochenende an einem totgeklickten Windows-Rechner mit “Ich hab nix gemacht”-Syndrom zu vergeuden. Ups.
Achso: Ich gucke kein “private TV” mit hirnlos verstümmelten Spielfilmen. Ich saug halt alles, was irgendwann in den Mediatheken der ÖRs zu haben ist. Meine Synologies habe ich entkernt (wegen der ziemlich frechen Firmenpolitik) und durch Rackbleche aus China ersetzt. 5x6 HD, SAS und SATA. SAS als Master, SATA zum Zappen.
DT rüsselt den ganzen Kram durch und ich weiß dann, welche Platte ich anstöpseln muss für eine bestimmte Sendung oder einen bestimmten Film - oder was ich schon habe in meiner Sammlung und was nicht mehr einsortiert werden muss.
Warum SAS ? Die Dinger bis ca. 6TB werden derzeit in großen Mengen auf den Gebrauchtmarkt geworfen und selbst ein Kauf in UK lohnt sich. Sie sind i.d.R. kerngesund und werden ersetzt, weil sie schnell sind und daher heiß werden - und echte Stromfresser sind. Genau richtig für einen Master Record…
Die Logik ist bei meiner Sammlung: SAS nach Dateigröße, SATA nach Anfangsbuchstabe und/oder Themenbereich.
Es wundert mich nur, dass Ihr so viele seid bei DT. SAP ist mit 3 Leuten gestartet. Das war ein Scherz.
So, jetzt noch einmal Edie Brickell…
Viele Grüße
Dieter